Barcamp Thema: "Finde heraus, wie die Zukunft der Arbeit für Dich aussieht - werde zum Karrieresuperhelden!"

Inken Arntzen / Superhelden Training

Inken Arntzen ist Gründerin, Coach, Speakerin und steht dafür ein, dass Menschen das tun, was sie in ihrem Leben wirklich tun wollen. Sie ist Gründerin des Superhelden-Trainings, Mitgründerin des Netzwerks Digital Media Women und Organisatorin der Social Media Week Hamburg. Ihre Superkräfte sind wirkliches Zuhören, die mitreißendste Lache der Welt und die Fähigkeit, Menschen darin zu bestärken, groß zu denken.

 

 

Interview

 

1) Was bedeutet der Konferenzclaim „Arbeitszeit ist Lebenszeit“ für Dein persönliches Leben?

Ich bin Sidepreneurin. Das bedeutet, ich gründe mein Unternehmen, das Superhelden-Training, in Teilzeit. Für mich ist meine Lebenszeit Selbstverwirklichung in privater, wie in beruflicher Sicht. Wenn ich wirklich mit dem Herzen dabei bin, dann erreiche ich Menschen und dann kann ich auch erfolgreich sein.

 

2) Dein Berufswunsch als Kind?

In welchen Beruf würdest Du heutzutage gern einmal hineinschauen (unabhängig von der Ausbildung / Möglichkeit)?

Ich wollte Maskenbildnerin werden. Ich fand Verwandlungen von Menschen großartig und habe sehr gern geschminkt und Kostüme gebastelt.

Heute fasziniert mich Trauerarbeit - die Arbeit mit Hinterbliebenen und der Umgang mit dem Tod. Ich empfinde den Umgang in unserer Gesellschaft mit Tod nicht sehr kraftvoll, so wird viel verdrängt, anstatt den Menschen in Liebe gehen zu lassen und sich immer wieder gern an diesen Menschen zu erinnern und ihn im Herzen zu tragen.

 

3) Wie sorgst Du für Erholungs- oder Entspannungspausen an Deinem (Arbeits)Tag oder in anstrengenden Arbeitswochen?

Ich bin ein Workaholic. Wenn ich nicht gut auf mich achte, arbeite ich, ohne zu essen. Deshalb habe ich mir einen Tagesablauf geschaffen, in dem der Workaholic nicht die Oberhand gewinnt. Ich habe feste Zeiten, in denen ich in einen Coworkingspace gehe und feste Zeiten für meine Familie, meinen kleinen Sohn und Sport. Ich bin Mutter eines einjährigen Sohns. Seitdem er auf der Welt ist, hat sich eine Verschiebung meiner Prioritäten ergeben. So ist mir heute die Familie sehr wichtig geworden.

 

4) welche Werte machen für Dich eine positive Unternehmenskultur aus?

Für eine positive Kultur ist es meiner Meinung nach besonders wichtig, dass die Persönlichkeit der Mitarbeiter wertgeschätzt wird und er in seiner Verwirklichung unterstützt wird. Begegnen sie die Mitarbeiter auf einer persönlichen Ebene und lernen sie die anderen besser kennen, können wir auch die Unterschiedlichkeit und Stärken der Anderen besser wertschätzen und gemeinsam mehr erreichen. Der wichtigste Wert für mich ist auf Augenhöhe zu agieren.